Technische Infos zu Diamantwerkzeugen

- Downloadbare Ersatzteillisten für Bohrmotore und -stative



Beim Kauf eines Diamantwerkzeuges sollten Sie folgende Punkte beachten:

Zu bearbeitendes Material:
Unsere Diamantwerkzeuge sind optimal auf die verschiedensten Materialien abgestimmt. Diese finden Sie in der Produktbeschreibung. Sollten Sie einmal nicht sicher sein, welches Werkzeug für Ihren Zweck geeignet ist, rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gern und bieten auch Spezialwerkzeuge an.

Bohrdurchmesser bzw. Anschluß:
Bitte geben Sie bei der Bestellung den gewünschten Bohrdurchmesser und Anschluß an. Auf Anfrage liefern wir auch Sonderdurchmesser oder -anschlüsse.

Naß- oder Trockenschnitt?
Soll das Werkzeug im Trockenschnitt eingesetzt werden, so ist darauf zu achten, daß das Werkzeug entsprechend gekennzeichnet ist. Wir empfehlen, die Werkzeuge möglichst im Naßschnitt einzusetzen, da die bessere Kühlung eine Erhöhung der Standzeit bewirkt.
  Fehlerursachen beim Einsatz von Diamant-Trennscheiben:

Trennscheibe schneidet nicht
- Trennscheibe ist für Material zu hart
- Zu geringe Antriebsleistung durch falsche Drehzahl,
   falsche Betriebsspannung, lose Antriebsriemen oder
   zu geringe Motorleistung
- Trennscheibe ist aufgrund langen Einsatzes in harten
  Materialien stumpf geworden. Durch einige Schnitte in
  abrasivem Material kann die Trennscheibe wieder ange-
   schärft werden
- Trennscheibe ist durch zu hohe Schnittgeschwindigkeit
  stumpf geworden
- Trennscheibe wird mit zuviel oder zu wenig Druck auf
  das Material betrieben
   
       
  Segmentverlust (Abb. 1)
- Material bewegt sich während des Schneidvorganges.
  Segmente reißen durch Verklemmen oder Verwinden ab
- Scheibe zu hart für das Material
- Überhitzte Segmente oder Verwindung des Stahlkörpers
  durch ungenügende Kühlung
- Ausgeschlagene Welle oder defekte Lager können Höhen-
  schlag der Trennscheibe zur Folge haben
- Örtliche Überhitzung durch ungleichmäßige Kühlung
  aufgrund zu großer Schnittiefe oder defektem Kühlsystem
- Stoßartige Belastung einzelner Segmente
 
       
  Überhitzte Trennscheibe (Abb. 2)
- Unzureichende Kühlung
- Trennscheibe ist für das zu bearbeitende Material
  ungeeignet
- Keine Kühlpausen
- Trennscheibe wird mit zuviel Druck auf das Material
  betrieben
- Zuviel Vorschub
 
       
  Übermäßiger Verschleiß (Abb. 3)
- Trennscheibe paßt nicht zu stark abrasivem Material
- Zu wenig Kühlmittel
- Wassersystem prüfen
- Höhenschlag der Trennscheibe durch ausgeschlagene
  Welle oder zu harte Bindung
- Zu geringe Antriebsleistung durch falsche Drehzahl,
  falsche Betriebsspannung, lose Antriebsriemen oder zu
  geringe Motorleistung
- Zuviel Vorschub
- Seitliche Nutzung als Schleifscheibe
 
       
  Rundlauffehler (Abb. 4)
- Trennscheibe besitzt für das zu bearbeitende Material
  eine zu harte Bindung
- Verschleiß der Antriebswelle durch nicht festgespannte
 Trennscheibe
- Verschlissene Lager mit unrundem Lauf der Antriebswelle
 
       
  Gerissene Segmente (Abb. 5)
- Bindung ist für Material zu hart
- Zuviel Vorschub
 
       
  Unrunde Wellenbohrung (Abb. 6)
- Flansche sind nicht richtig festgezogen
- Trennscheibe sitzt nicht auf der Antriebswelle fest,
  sondern bewegt sich und verursacht dadurch weiteren
  Verschleiß der Welle
- Antriebswelle ist stark abgenutzt